Diese sind damit offiziell legal und müssen sich nicht mehr in der Grauzone bewegen. Beim Europäischen Gerichtshof gehen immer mehr Klagen ein. Nach zähen und langwierigen Verhandlungen lehnt der Gerichtshof die geltenden Glücksspielgesetze der Bundesrepublik als nicht EU-konform ab. Deutschland erhält daraufhin mehrmalige Aufforderungen, die Regeln entsprechend anzupassen. Für die Bundesländer bedeutete dies einen langen Prozess des zähen Ringens um Einheitlichkeit. Am 1. Juli des Jahres 2004 trat in der Bundesrepublik der erste sogenannte Staatsvertrag zum Glücksspielrecht in Kraft. In diesem wird ein staatliches Monopol der Glücksspiel- und Wettanbieter vorgeschrieben. Im Gegensatz dazu steht die Gesetzesvorlage zur Dienstleistungsfreiheit in der Europäischen Union.
Zugleich wird ein neuer Staatsvertrag zur Regelung des Glücksspiels beschlossen. Dieser hat allerdings noch zahlreiche juristische Schwächen, die zunächst aus dem Weg geräumt werden müssen. Das Vorhaben, den Glücksspielmarkt einheitlich zu regeln, ist inzwischen mehrmals gescheitert. Die Bundesländer konnten sich bislang nicht auf einen Konsens einigen. Daher beschließt Schleswig-Holstein, einen eigenen Weg zu gehen und eigene Lizenzen für bestimmte Glücksspielanbieter auszustellen. Diese sieht vor, dass die Bundesrepublik Online Casinos mit einer EU-Lizenz dulden muss. Daraufhin entstehen auf Malta und Gibraltar die ersten Regulierungsbehörden, die damit beginnen, ihre eigenen Lizenzen an Glücksspielanbieter auszustellen. Die Regelungen des Glücksspielstaatsvertrags sind sehr restriktiv und es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass sie auf viele Spieler abschreckend wirken. Das selbsterklärte Ziel der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder ist es, den Spielerschutz zu erhöhen und dauerhaft zu stärken.
| Online Casino | Anzahl Spielanbieter | Führende Anbieter | Gesamtspiele |
|---|---|---|---|
| PlayOJO | über 50 | NetEnt, Microgaming, Pragmatic Play | 3000+ |
| Dunder | über 30 | Play'n GO, Yggdrasil, Big Time Gaming | 1500+ |
| Rabona | über 40 | Evolution, Red Tiger, Quickspin | 2000+ |
| Barcelona Casino | über 20 | BGaming, Wazdan, Amatic | 1000+ |
Einzahlungslimits: Die Regierung hat beschlossen, dass Spieler innerhalb eines Monats maximal 1.000€ einzahlen dürfen.
| Casino | Live-Chat Verfügbarkeit | Telefon-Support (DE) | E-Mail Antwortzeit |
|---|---|---|---|
| Kings Chance | 24/7 auf Deutsch | Ja, kostenfrei | innerhalb 6 Stunden |
| Slotnite | 24/7 (Englisch/Deutsch) | Nein | innerhalb 24 Stunden |
| Goxbet | 10:00 - 02:00 Uhr | Ja | innerhalb 12 Stunden |
| CampeonBet | 24/7 | Ja | innerhalb 4 Stunden |
Und zwar unabhängig davon, ob sie sich in mehreren deutschen Online Casinos anmelden. Einsatzlimits: Auch Spieleinsätze können Spieler nicht beliebig platzieren. Maximal ist der Betrag von 1€ pro Spin an virtuellen cas bestes online casino für deutschland Spielautomaten erlaubt.
Unter anderem die entscheidenden und sicherheitsrelevanten Unterschiede bei den Maximaleinsätzen und den Einzahlungslimits. Während legale Online Casinos in Deutschland immer mehr zur Normalität werden, war dies für eine lange Zeit nicht der Fall. Früher bewegten sich Online Casinos und Spieler in der Bundesrepublik in einer Grauzone es wurde in der Vergangenheit mehrfach versucht, eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer zu finden. Mit dem Glücksspielstaatsvertrag und der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder ist dies nun endlich gelungen. Nachfolgend beleuchten wir die Entwicklung der bundesweiten Glücksspielregulierung und schauen uns die Schritte bis zum heutigen Glücksspielgesetz an.
Was hat sich im Laufe der Zeit verändert und welche Meilensteine hat die Regulierung zurückgelegt? Trotz der Zunahme der Umsätze in den legalen Casinos gibt es noch immer einen großen Schwarzmarkt. Schätzungen zufolge bewegen sich rund 40 Prozent der Glücksspieler noch immer im illegalen Segment. Die tatsächliche Anzahl könnte noch viel höher sein und vielleicht sogar das Niveau wie in Norwegen erreichen, wo rund 80 Prozent aller Spieler im illegalen Markt unterwegs sind. Vielleicht wird die Regierung zukünftig noch weiter am Glücksspielgesetz feilen, um legale Online Casinos in Deutschland ein Stück attraktiver zu gestalten. Spielpausen: Eine Spielrunde bzw. ein Spin muss mindestens 5 Sekunden dauern. Das bedeutet, dass zwischen den einzelnen Durchläufen Pausen einzuhalten sind.
OASIS Sperrdatei: Es wurde eine zentrale Sperrdatei eingerichtet, in der auffällige Spieler registriert werden.
Erste Kritik-Stimmen am Gesetzesentwurf zur Glücksspielregulierung werden laut. Erste Bundesländer überlegen, einen eigenen Weg zu gehen. Schließlich einigen sich die Bundesländer – und selbst Schleswig-Holstein gibt sein Einverständnis. So haben sich alle 16 Bundesländer auf den Glücksspielstaatsvertrag geeinigt, während eine Anzahl von 13 Bundesländern ausreichend gewesen wäre. Seit dem 15.
Oktober gilt bundesweit eine Übergangsregelung. In dieser Zeit werden die bislang illegalen Online Casinos offiziell geduldet. Die Voraussetzung dafür ist, dass sich die Glücksspielanbieter an alle Regeln des Glücksspielstaatsvertrags halten, bis sie ihre offizielle Erlaubnis bekommen. Nach mehreren gescheiterten Ratifizierungen wurde im Mai des Jahres 2020 die neue Version des Staatsvertrags an die EU-Kommission in Brüssel entsendet. Dieses Mal klappt die Ratifizierung und nachdem einige Streitpunkte in Bezug auf die Lizenzvergabe für Sportwetten-Anbieter beigelegt wurden, steht dem Inkrafttreten des GlüStV 2021 nichts mehr im Weg. Man kann sich selbst auf die Sperrliste setzen oder auch Dritte. Einführung eines Panik-Buttons: Online Glücksspiele können zu starken Emotionen und sogar Kontrollverlust führen. Mit dem Panik-Knopf können sich Spieler per Mausklick oder Fingertip vorübergehend sperren. 5,3% Steuern: Auf jeden Einsatz im Casino müssen die Betreiber 5,3% Steuern zahlen. Dies wirkt sich auf die Quoten der Spielautomaten aus, die in Deutschland niedriger sind als von den Herstellern der Spiele vorgesehen. Werbeverbot: In der Zeit zwischen 6 Uhr und 21 Uhr ist Werbung für virtuelle Slots, Online Poker und virtuelle Casinospiele beim Rundfunk und im Internet verboten.
Vielleicht wird es auch gelingen, den Zugang zu illegalen Glücksspielangeboten stark einzuschränken. Man darf gespannt bleiben, wie sich die Glücksspiellandschaft zukünftig entwickelt. Der Glücksspielstaatsvertrag tritt offiziell in Kraft und damit alle Regeln, die daran geknüpft sind. Betreiber von virtuellen Glücksspielen können sich nun offiziell um eine Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder bewerben, wenn sie als legales Online Casino gelten wollen und alle Voraussetzungen erfüllen. Zugleich wird die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Halle, Sachsen-Anhalt errichtet.
Am 26. März 2021 beschließt der Bundesrat in seiner 1002. Sitzung, den “Gesetzentwurf zur Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes und der Ausführungsbestimmungen zum Rennwett- und Lotteriegesetz” dem Bundestag vorzulegen. Damit ist eine wichtige Hürde zur Legalisierung von Online Casinos genommen. Nachdem auch der Bundestag den Entwurf abgesegnet hat und dieser später auch von der EU notifiziert wurde, konnte die Regulierung in die nächste Phase übergehen. Nicht zugelassen sind außerdem Demospiele für nicht-registrierte Spieler sowie Influencer-Werbung. Verzicht auf Jackpots: Beim Spielen in Online Casinos müssen Glücksspielfans auf Slots mit progressiven Jackpots verzichten. Spielautomaten mit fixen Jackpots sind dagegen erlaubt. Ausnahmslos jedes Online Casino, das in Deutschland legal operiert, muss diese vier Vorkehrungen treffen.
Solltet ihr feststellen, dass auch nur eine der hier genannten Dinge beim gewählten Betreiber nicht vorhanden sind, ist es ratsam, dass ihr euch woanders registriert und spielt. Andernfalls kann es sein, dass euch euer gewonnenes Geld nie ausgezahlt wird, da das Casino hierzulande nicht zugelassen ist. Zugleich werden die Umsätze in Online Casinos besteuert und dies dürfte dem Staat einige Millionen Euro Einnahmen in die Kassen spülen. Seit Juli 2021 müssen Online Glücksspiele wie virtuelle Spielautomaten und Online Poker einer Spieleinsatzsteuer von 5,3% pro Spin bzw. pro Spiel unterliegen. Diese Steuer muss von den Betreibern der Online Casinos direkt auf den Einsatz angewendet werden und wird anschließend an das Finanzamt abgeführt. So stellt sich natürlich die Frage danach, ob wirklich nur der Spielerschutz im Vordergrund steht oder vielleicht auch die Steuereinnahmen einer Rolle spielen. Am Ende hat die Besteuerung der Spielumsätze für Spieler negative Auswirkungen und schmälert die Attraktivität legaler Online Casinos gegenüber dem Schwarzmarkt. Die erhobene Glücksspielsteuer geben die Online Casinos an die Spieler weiter – und zwar in Form von niedrigeren Auszahlungsquoten. Zugleich sind die Boni in den virtuellen Spielbanken deutlich kleiner. Nimmt man den langwierigen Anmeldeprozess sowie die strengen Einsatz- und Einzahlungslimits, wird verständlich, dass ein großer Teil der Glücksspielfans noch immer die illegalen Casinos präferiert.
Wie bereits erwähnt, sind schätzungsweise rund 40% der Spieler im illegalen Glücksspielsektor unterwegs.
Im Vorfeld der neuen Regulierung beschließen immer mehr Zahlungsanbieter und Software-Hersteller, dem hiesigen Online Casino Markt den Rücken zu kehren. Dies betrifft große Namen der Branche wie Merkur und Novoline. Auch PayPal und Visa sind in Online Casinos nicht mehr zu finden. Zu groß scheint die Angst vor harten Strafen seitens der Bundesregierung zu sein. Nach einem Regierungswechsel im Bundesland Schleswig-Holstein cas bestes online casino mit schneller auszahlung ist der Alleingang des Bundeslandes beendet.
Trotzdem ist eine einheitliche Regelung des Glücksspielmarktes nicht abzusehen. Online Casinos bewegen sich in einer Art Grauzone – sie sind nicht legal, können aufgrund der Dienstleistungsfreiheit der EU aber nicht so einfach belangt werden. Schleswig-Holstein vergibt die ersten eigenen Lizenzen für Online Casinos. Es soll nur eine bestimmte Anzahl an Glücksspielanbietern eine Konzession bekommen, um die legalen Online Casinos überschaubar zu halten. Nur Anwohner des Bundeslandes dürfen sich in einem solchen Casino anmelden, um legal zu spielen. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein – dies zeigen unter anderem die steigenden Anfragen bei Google zum Thema illegale Glücksspielangebote. Dass sich an dieser Situation etwas drastisch ändern wird, ist nicht zu erwarten. Viel zu lange haben die Bundesländer verhandelt und um jeden Paragraphen des Glücksspielstaatsvertrags gerungen.
Zugleich macht das föderale System der Bundesrepublik jegliche Gesetzesänderungen langwierig und ineffizient.