Entsprechend zeigt eine Analyse von Fiedler (2016), dass zwischen 49 % und 74 % aller Glücksspielsüchtigen auf das sog.
gewerbliche Automatenspiel entfallen.3 Auch werden dieser Untersuchung zufolge knapp 80 % des Bruttospielertrags an Geldspielgeräten durch Glücksspielsüchtige generiert. Der Umfang des Bruttospielertrags auf dem illegalen/nicht-regulierten Markt im Jahr 2019 lag bei 2,21 Mrd. €.4 Der Großteil davon entfiel mit 1,29 Mrd. € auf Sportwetten, die seinerzeit – abgesehen von Oddset – nur geduldet waren (siehe oben). Bei Online-Casinoangeboten verloren die Menschen rund 0,51 Mrd. € und bei sog. Der Anteil von Online-Poker war mit 56 Mio. € gering.
Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspielmarkt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspielautomaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %. Die in diesem Beitrag vorgestellten Zahlen beziehen sich überwiegend auf das Jahr 2019. Es liegen zwar bereits Zahlen für das Jahr 2020 vor.
Diese sind jedoch aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen zeitweiligen Schließung von Glücksspielstätten nur bedingt aussagekräftig. Der deutsche cas casino spielbank deutschland Glücksspielmarkt ist viele Milliarden schwer. Im Jahr 2019 lag der Gesamtumsatz der legalen Glücksspielangebote laut Beitrag von Meyer (2021) bei 44,23 Mrd. €.1 Davon entfiel mit 25,76 Mrd. € der Großteil auf Geldspielgeräte in Spielhallen und der Gastronomie.
Danach folgten Spielbanken mit 9,56 Mrd. € und der Deutsche Lotto- und Totoblock (Lotto „6 aus 49“, Eurojackpot, Spiel77, Keno etc.) mit 7,28 Mrd. €. Online-Casinoangebote (Automaten, Roulette, Poker etc.) waren im Jahr 2019 in Deutschland (außer in Schleswig-Holstein) illegal. Sportwetten (außer Oddset von Lotto) wiederum waren zu dieser Zeit lediglich geduldet, nicht aber erlaubt. Der Staat nimmt erhebliche Summen durch Steuern und Abgaben auf Glücksspiele ein. Im Jahr 2019 belief sich diese Zahl auf 5,41 Mrd. €. Für Viele überraschend ist, dass die staatlichen Einnahmen aus alkoholbezogenen Steuern deutlich darunter liegen, obwohl Deutschland ein Alkoholhochkonsumland ist.
Daher flossen diese Umsätze nicht die obige Aufstellung legaler Angebote ein. Die Umsätze von Glücksspielanbietern entstehen direkt aus den Verlusten der Glücksspieler*innen. Allerdings sind Umsätze nicht gleichbedeutend mit den eigentlichen Verlusten. Bei der Berechnung des Umsatzes fließen nämlich auch die Summen mit ein, die Glücksspielende im Laufe einer Glücksspiel-Session zwischenzeitlich gewonnen und wieder eingesetzt haben. Der Verlust im engeren Sinne meint jedoch die Summe, die eine Person nach einer Glücksspiel-Session weniger besitzt als vorher.
Diese Differenz wird auch als Bruttospieltrag bezeichnet. Die Gesamtsumme dessen, was Menschen in Deutschland im Jahr 2019 bei legalen Glücksspielangeboten verloren haben, betrug laut Meyer (2021) 11,47 Mrd. €.2 Wie schon beim Umsatz entfiel auch hier der Großteil auf den Bereich der Geldspielgeräte in Spielhallen und der Gastronomie: Glücksspieler*innen haben im genannten Jahr an diesen Geräten insgesamt 5,90 Mrd. € verloren. Das waren rund 51 % aller Verluste im legalen Bereich.
Mit deutlichem Abstand folgten der Deutsche Lotto- und Totoblock mit einem Bruttospielertrag von 3,69 Mrd. €. Danach kamen sonstige Lotterien (Klassenlotterien etc.) cas casino ohne einzahlung aktuell mit 0,98 Mrd. € sowie Spielbanken mit 0,86 Mrd. €. In 2019 Jahr betrugen diese Steuern 3,14 Mrd. €. Die Kehrseite der Einnahmen durch Steuern und Abgaben cas werbung für glücksspiel in deutschland auf Glücksspiele ist, dass sie erheblichen, durch Glücksspielangebote entstehenden volkswirtschaftlichen Kosten gegenüberstehen.
| Jahr | Anteil Online am Gesamtumsatz | Wachstumsrate Online (ggü. Vorjahr) | Haupttreiber |
|---|---|---|---|
| 2020 | 38% | +22% | Pandemie, Sportwetten |
| 2021 | 45% | +18% | GlüStV 2021, Legalität |
| 2022 | 52% | +15% | Zunahme Online-Casino |
| 2023 | 58% | +12% | Konsolidierung, Mobile Gaming |
Laut Fiedler (2016) gleichen die Einnahmen in keiner Weise die zahlreichen gesellschaftlichen Schäden aus, die durch Glücksspiele und Glücksspielsucht entstehen (z.B. Behandlungskosten, Beschaffungskriminalität, Produktivitätsverluste durch Personen mit einer Glückspielstörung, erhöhte Sozialtransfers, Geldwäsche, Wettbetrug).5 Nicht umsonst werden Glücksspiele als demeritorische Güter bezeichnet, also nicht verdienstvolle Güter, die gesellschaftliche Schäden verursachen und daher einer strengen staatlichen Regulierung bedürfen. [1] Meyer, Gerhard (2021): Glücksspiel – Zahlen und Fakten. ): Jahrbuch Sucht 2021, Lengerich: Pabst, S.
119-138. [4] Meyer, Gerhard (2021): Glücksspiel – Zahlen und Fakten. Im Jahr 2023 lagen die Umsätze auf dem legalen Glückspiel-Markt in Deutschland bei mehr als ***** Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsätze damit um rund **** Prozent an. Mit einem Umsatz von fast ***** Milliarden Euro wurden die meisten Erlöse in Spielhallen, Gaststätten und mit Geldspielautomaten generiert. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um auf präzise Daten zuzugreifen. Profitieren Sie von zusätzlichen Features mit einem Nutzer-Account Bitte erstellen Sie einen Nutzer-Account um Statistiken als Favorit markieren zu können. Anschließend können Sie über den Stern in der Kopfzeile ihre favorisierten Statistiken aufrufen.
Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024. Die hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Das aktuelle Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden. Als Datenquellen zur Berechnung des Gesamtumsatzes aus legalem Glücksspiel dienen Daten der Archiv- und Informationsstelle der deutschen Lotto- und Toto-Unternehmen, des Instituts für Wirtschaftsforschung sowie der Gemeinsamen Geschäftsstelle Glücksspiel. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland reguliert.
Sie wurde im Zuge des Glücksspielstaatsvertrages 2021 gegründet. Dabei werden länderübergreifend Glücksspielangebote im Internet geprüft, Genehmigungen erteilt und dafür gesorgt, dass die erlaubten Glücksspielangebote den Spieler- sowie Jugendschutz bewahren. Des Weiteren bekämpft die GGL illegales Glücksspiel und Werbung dafür. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert. Zentraler Bestandteil des Berichtes ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes.
Die hier dargestellten Daten zu den Nettospielverlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt (+ 136 %): Von knapp 27 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf nunmehr 63,5 Milliarden im Jahr 2023. Profitieren Sie von den zusätzlichen Funktionen Ihres individuellen Accounts Um individuelle Funktionen nutzen zu können (z. B. Statistiken als Favoriten zu markieren oder Statistik-Benachrichtigungen festzulegen), loggen Sie sich bitte über Ihren persönlichen Account ein.
Wenn Sie ein Administrator sind, authentifizieren Sie sich bitte, indem Sie sich erneut einloggen. Der Account hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängert sich nach dem ersten Vertragsjahr zum regulären Listenpreis. Erfahren Sie mehr über unseren Professional Account Umsätze auf dem Glücksspiel-Markt in Deutschland von 2005 bis 2023 (in Milliarden Euro) [Graph]. "Umsätze auf dem Glücksspiel-Markt in Deutschland von 2005 bis 2023 (in Milliarden Euro)." Umsätze auf dem Glücksspiel-Markt in Deutschland von 2005 bis 2023 (in Milliarden Euro). DHS, Umsätze auf dem Glücksspiel-Markt in Deutschland von 2005 bis 2023 (in Milliarden Euro) Statista, (letzter Besuch 01. Juni 2026) Umsätze auf dem Glücksspiel-Markt in Deutschland von 2005 bis 2023 (in Milliarden Euro) [Graph], DHS, 16.
September, 2025. Die Umsätze betragen mehrere Milliarden Euro pro Jahr, die Steuereinnahmen sind hoch. Das Glücksspiel ist in Deutschland weit verbreitet, allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Arten. Seit 2021 ist Online-Glücksspiel durch den Glücksspielstaatsvertrag legalisiert worden, gezockt wird aber schon viel länger.
Pferdewetten machten mit 45 Mio. € nur einen sehr kleinen Anteil aus. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt in diesem Zusammenhang besteht darin, dass laut BZgA-Studie (2020) lediglich 2,7 % der Bevölkerung (im Alter von 16-70 Jahren) in den 12 Monaten vor dieser Befragung mindestens einmal an einem solchen Gerät gespielt haben. Das heißt, eine sehr kleine Minderheit der Bevölkerung erlitt gut die Hälfte aller Verluste und das nur in diesem einen Segment des legalen Glücksspielmarktes. Dies legt nahe, dass ein großer Teil der Personen, die Geldspielgeräte nutzen, eine Glücksspielproblematik aufweist. Auch das traditionelle „Lotto am Samstag“ oder das „Rubbellos“ in der Annahmefiliale gehören zu den Glücksspielen. Wir beleuchten den Markt von allen Seiten und finden heraus, wie groß er wirklich ist. Seit 2021 lassen sich in Deutschland immer mehr Anbieter von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder lizenzieren. Sie dürfen dann, gemäß dem GlüStV, ihr Angebot in Deutschland unterbreiten. Trotz der legalen Verfügbarkeit sind die Steuereinnahmen in den letzten zwei Jahren zurückgegangen. Das könnte unter anderem daran liegen, dass Auslandsanbieter keine Sperrdatei im Casino nutzen und nicht an andere Formen der statistischen Auswertbarkeit gekoppelt sind. Es wird geschätzt, dass etwa 50 % oder sogar bis zu 60 % der Spielteilnahmen nicht bei in Deutschland lizenzierten Anbietern stattfindet, sodass der Markt aus Spielersicht nur schwer einzuordnen ist. Für Online-Spielotheken wurde 2024 mit einem Bruttospielertrag von 3,3 Milliarden Euro gerechnet.