Bei Anbietern von Sportwetten aus Malta mit Lizenz gibt es jedoch ein Problem: Der Staat hat im Mai 2023 ein Gesetz verabschiedet, das einheimische Wettbetreiber vor der Vollstreckung ausländischer Urteile in Schutz nimmt: die Bill 55. Ob dieser Sonderweg Maltas jedoch mit europäischem Recht vereinbar ist, darf infrage gestellt werden. Hier muss der EuGH im Zuge eines entsprechenden Urteils für Klarheit sorgen. Wichtig: Nicht auf EuGH-Urteil warten Haben Sie bei einem maltesischen Wettanbieter Online-Sportwetten platziert, sollten Sie trotz der ungewissen Rechtslage nicht mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche warten. Das kann dazu führen, dass Sie aufgrund der Verjährung am Ende geringere Forderungen geltend machen können. Seit Aufhebung des Lizenz-Stopps Ende 2020 ist davon auszugehen, dass mittlerweile alle auf dem deutschen Wettmarkt agierenden Anbieter eine gültige Sportwetten-Lizenz besitzen – allerdings mit Abstrichen. So stehen einige Wettbetreiber in Verdacht, sich nicht an die Regularien nach dem GlüStV zu halten. So halten sich Online-Wettanbieter mitunter nicht an das vorgegebene Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 EUR im Monat. Ebenso scheint das Verbot der Cash-out-Funktion von einigen Betreibern keine Beachtung zu finden. Bei der Geltendmachung von Glücksspielverlusten ist also nicht nur ein Blick in die Jahre vor Ende 2020 von Bedeutung, sondern auch eine Prüfung des Ist-Zustandes. Wir haben den Rundum-Blick, den es braucht, um für Sie das Maximum herauszuholen.
Um das zu verhindern bzw. derartige Gefahren einzudämmen, wird Glücksspiel in Deutschland reguliert. Verantwortlich dafür zeichnet die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Sie prüft und genehmigt Glücksspielangebote – und agiert damit im Bereich der Sportwetten als Lizenz-Geber. Dabei müssen Wettanbieter, die eine deutsche Lizenz für Online-Sportwetten erhalten wollen, bestimmte Vorgaben nach dem Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) erfüllen.
Die zielen in erster Linie auf Jugendschutz und Suchtprävention ab. Darüber hinaus müssen Betreiber von Sportwetten gegenüber der GGL vollständig transparent sein. Das betrifft gleichermaßen Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse wie auch deren wirtschaftliche Situation. Zwar ist die Lizenz-Pflicht für Sportwetten nicht neu – darauf haben sich die Länder bereits vor vielen Jahren geeinigt – aufgrund rechtlicher und organisatorischer Hürden scheiterte die Konzessions-Vergabe jedoch. Hinweis: EuGH-Sportwetten-Urteil Dass es überhaupt erst zu einem Sportwetten-Verbot gekommen ist, dazu hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) maßgeblich beigetragen.
In einem Urteil entschied das Gericht, den Sportwetten-Markt, der bis dato ausschließlich in Staatshand lag, auch für private Anbieter zu öffnen. Die rechtlichen Regelungen dafür konnten die einzelnen EU-Länder selbst festlegen. Deutschland entschied sich für die Vergabe von Sportwetten-Lizenzen unter Einhaltung bestimmter Regularien. Infolgedessen wurden bet online sportwetten anwalt zwischen 2012 und Ende 2020 keine Lizenzen für Sportwetten in Deutschland ausgegeben. Wettanbieter hielt das jedoch nicht davon ab, Online-Geschäfte in Deutschland zu betreiben. Ihr Betreiber von Sportwetten ohne deutsche Lizenz agiert hat. Ihr Anbieter von Sportwetten sich mit deutscher Lizenz regelkonform verhält bzw. sich verhalten hat. Stellen bet seriöse wettanbieter österreich wir Verstoße fest, verhelfen wir Ihnen zu Ihrem Recht.
Die Wettsteuer ist eine Steuer, die am 1. Juli 2012 mit dem Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Kraft trat. Der Staatsvertrag hat die Abgabe eingeführt, um für den deutschen Staat Steuern auf den Betrieb von lizenzierten Buchmachern in Deutschland zu erheben. Derzeit beträgt die Wettsteuer 5,3 % jeder Wette, die von in Deutschland ansässigen Wettkunden auf deutschen Wettportalen abgegeben wird. Die Wettsteuer beträgt 5,3 bet sportwetten gewinne steuern % jeder platzierten Wette.
Buchmacher, die ihren Kunden die Steuer in Rechnung stellen, können dies auf zwei verschiedene Arten tun: Der Prozentsatz kann vom Einsatz oder vom Gewinn abgezogen werden. Inzwischen gibt es eine kleine Gruppe von Buchmachern, die ihren Kunden steuerfreie Wetten anbieten, da sie beschlossen haben, den Prozentsatz aus ihrer eigenen Tasche zu bezahlen.Zu den in Deutschland lizenzierten Buchmachern, die derzeit steuerfreie Wetten anbieten, gehören Bet3000, Winamax und Tipwin. Andere Buchmacher wie Sportingbet, Happybet und Neo.bet bieten steuerfreie Kombiwetten an. Ja, aber nur bei lizenzierter Buchmacher in Deutschland. Viele Internationale Wettanbieter bieten auch steuerfreie Wetten an.
Wer in Deutschland Glücksspiel anbieten möchte, benötigt dafür eine entsprechende Konzession. Eine Lizenz kann von Anbietern erst seit Ende 2020 erworben werden – davor war diese Art von Glücksspiel in Deutschland verboten. Warum diese Regelung vor allem im Bereich von Online-Sportwetten aktuell für Aufsehen sorgt, erfahren Sie auf dieser Seite. So viel sei vorab verraten: Wettbetreiber haben über Jahre hinweg Sportwetten ohne Lizenz angeboten und werden jetzt zur Kasse gebeten. Glücksspiel kann süchtig machen und Abhängige in ernsthafte Krisen stürzen. Das ermöglicht eine exklusive Kooperation bei der Prozessfinanzierung von Online-Sportwetten. Dass einzelne Bundesländer in Deutschland gesetzlich Sonderwege gehen, ist nicht ungewöhnlich.
Die föderale Struktur machts möglich und räumt Bundesländern mitunter einen gewissen Gestaltungsspielraum ein – so auch im Glücksspielwesen. Die einzelnen Bundesländer konnten selbst entscheiden, ob sie den GlüStV unterzeichnen wollten oder nicht.
Die zeitweise fehlende Sportwetten-Lizenz kommt sie nun teuer zu stehen: Spieler:innen können ihre Verluste zurückfordern – von diesem Recht machen sie zuhauf Gebrauch. Wir verraten Ihnen, wie Sie eine Rückforderung erwirken. In Deutschland scheinen die Regelungen also so einfach wie klar: keine Lizenz, keine Online-Sportwetten. Wurden Geschäfte trotz Verbot betrieben, ergeben sich darauf für Spieler:innen Ansprüche auf Erstattung ihrer Verluste. Bekanntlich gilt aber auch: andere Länder, andere Sitten.
Deshalb werfen wir in dem Zusammenhang einen Blick nach Malta. Nach dem EuGH-Urteil zu Sportwetten waren die EU-Mitgliedsstaaten auf sich allein gestellt. Unter welchen Bedingungen sie Online-Sportwetten ermöglichen wollten, blieb ihnen überlassen. Dabei entschied sich nicht nur Deutschland für das Konzessions-Modell. Auch andere EU-Staaten verfolgten diesen Ansatz, worauf sich die Wettbetreiber jetzt berufen.
Hier rückt insbesondere Malta in den Fokus. hatten in all den Jahren des in Deutschland geltenden Verbots von Sportwetten eine Lizenz – und zwar aus Malta. Die, so glaubten sie erst, würde ihnen den Kopf retten. Dieser Irrglaube wurde von deutschen Gerichte schnell korrigiert: Sie haben die maltesische Sportwetten-Lizenz für den deutschen Markt rückwirkend für ungültig erklärt. Selbstredend, dass das die Spieler:innen dazu motiviert, ihre Wettverluste zurückzufordern – und das auch zu Recht, wie bereits zahlreiche deutsche Gerichte in Urteilen zu Online-Sportwetten entschieden haben. Damit war das Glücksspielverbot in dem Bundesland hinfällig. So ganz ohne Sportwetten-Lizenz war in Schleswig-Holstein diese Glücksspielart jedoch auch nicht erlaubt. Vielmehr wurden dort entsprechende Konzessionen selbst ausgestellt.
| Vorteil | Erläuterung | Beispiel |
|---|---|---|
| Höhere Quoten | Weniger staatliche Abgaben und Auflagen führen zu besseren Margen für Anbieter. | Quote 2.10 statt 1.95 auf einen Favoriten. |
| Umfangreicheres Liveangebot | Keine 5-Minuten-Regel und Limitierungen wie im deutschen Lizenzsystem. | Live-Wetten während des Spiels auf jede Aktion. |
| Große Bonusvielfalt | Keine Beschränkung durch deutsche Bonusverbote. | Freiwetten, Einzahlungsboni, Cashback auch für Bestandskunden. |
| Krypto-Zahlungen | Häufige Akzeptanz von Kryptowährungen für Ein- und Auszahlungen. | Bitcoin, Ethereum, Litecoin als Zahlungsmethoden. |
Der gelockerten Regelungen zum Trotz haben auch dort einige Anbieter Sportwetten ohne Lizenz angeboten.
Noch ein Beispiel: Wir wollen 10 € zu einer Mindestquote von 2,0 setzen. In diesem Fall werden 5,3 % direkt von den 10 € abgezogen, sodass der endgültige Einsatz 9,47 € beträgt. Dieser Betrag würde einen Nettogewinn von 18,94 € bei einer Quote von 2,0 ergeben. Ein zweites Beispiel dieser Berechnungsbasis: Wenn wir 30 € bei einer Quote von 2,0 setzen, beträgt unser Einsatz nach dem Abzug von 5,3 % 28,41 €. Buchmacher wie Sportingbet ziehen es vor, die 5,3 %ige Wettsteuer direkt vom Wetteinsatz abzuziehen, so dass sich der Wert deines Wetteinsatzes zwar um ein bestimmtes Prozent verringert, du dich aber nicht um steuerliche Abzüge von deinen Gewinnen sorgen musst.
Nachdem wir uns einzeln angesehen haben, wie jede der beiden Methoden des Wettsteuerabzugs funktioniert, stellt sich eine offensichtliche Frage, die wir im Folgenden beantworten: Welche der beiden Methoden ist besser? Nachdem wir nun wissen, auf welche Weise die Wettsteuer erhoben werden kann, stellt sich die Frage, welches der beiden Verrechnungsarten besser ist, d.h. welches der beiden Verrechnungsarten nach Abzug von der Steuer einen höheren Gewinn für den Wettenden darstellt. Um diese Frage zu beantworten, vergleichen wir identische Sportwetten nach jedem der beiden Verrechnungsarten, um herauszufinden, welches der beiden nach Verrechnung der Steuer auf lange Sicht vorteilhafter ist. Aus der oben stehenden Tabelle können wir schließen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob die Steuer vom Wetteinsatz oder vom Wettgewinn abgezogen wird, der Betrag, den der Wettanbieter für die Steuer abzieht, ist immer genau der gleiche.
Daher sind die beiden Verrechnungsarten der Wettsteuer genau gleich, und es gibt keinen Gewinn oder Verlust, wenn man sich für die eine oder die andere entscheidet. Wettanbieter ohne Steuer sind für viele Tipper attraktiv, da keine 5,3-%-Abgabe vom Einsatz oder Gewinn einbehalten wird. Das bedeutet effektiv höhere Quoten und mehr Nettogewinn. Wichtig ist jedoch, dass du ausschließlich bei einem lizenzierten Anbieter mit deutscher Lizenz spielst. Nur so sind deine Einzahlungen, Gewinne und Auszahlungen rechtlich abgesichert. Erstattungsansprüche sind demnach auch in diesem Bundesland möglich, werden von Prozessfinanzierung jedoch oft nicht angenommen, was einem höheren Risiko geschuldet ist. Es ist nicht auszuschließen, dass schleswig-holsteinische Gerichte das Gesetz weniger streng auslegen. Dennoch: Verzichten Sie nicht auf eine Prüfung Ihrer Umstände und möglichen Ansprüche. Glücksspiel ist seit jeher ein heikles Thema.
Seiner langen Tradition und seinem hohen Unterhaltungswert steht das berechtigte Interesse gegenüber, den Nutzer vor den Gefahren von Spielsucht zu schützen.