Anfang Januar setzte ein anonymer Nutzer auf Polymarket 34.000 Dollar darauf, dass Venezuelas Machthaber Maduro noch bis Ende des Monats abgesetzt würde.
| Quotenformat | Darstellung | Bedeutung (bei 10€ Einsatz) | Verbreitung |
|---|---|---|---|
| Deutsch/Europäisch | 2,50 | Gewinn: 25€ (15€ Netto) | Deutschland, Österreich |
| Britisch (Fractional) | 6/4 | Gewinn: 15€ (5€ Netto) | Großbritannien, Irland |
| Amerikanisch (Moneyline) | +150 / -200 | +150: Gewinn 15€ / -200: Einsatz 20€ für 10€ Gewinn | USA, Kanada |
Als US-Soldaten Maduro kurz drauf in Caracas gefangen nahmen und in die USA brachten, erzielte der Nutzer einen Gewinn von rund 410.000 US-Dollar. Wer die Personen sind, die mit den Wetten sowie Aktien- und Rohstoffgeschäften Kasse gemacht haben, ist bislang nicht bekannt. Grund dafür ist, dass Kapitalmärkte weitgehend anonym sind.
Spekuliert wird, dass der US-Milliardär Charles Schwab und die US-Kongressabgeordnete und Trump-Unterstützerin Taylor Greene zumindest von der Zollkehrtwende profitiert haben könnten. Weil Greene kurz vorher Aktien für zehntausende Dollar gekauft hatte, warfen ihr demokratische Politiker Insiderhandel vor.
Neben Sportwetten sind auch Online-Casinospiele zulässig, sofern Anbieter Sicherheitszertifikate, Einzahlungsgrenzen und Maßnahmen gegen Spielsucht nachweisen. Peru betont den Kanalisierungseffekt: Durch legale Alternativen sollen unregulierte Anbieter aus dem Markt gedrängt werden. In Chile arbeitet das Parlament aktuell an einem Gesetz zur Regulierung von Online-Wetten und iGaming. Laut Informationen des chilenischen Nationalkongresses sieht der Entwurf eine Lizenzpflicht, klare Auflagen zu Werbung, Spielerschutz und Steuern sowie Sanktionen für unlizenzierte Anbieter vor. Das Verfahren befindet sich in der finalen Beratungsphase.
Branchenexperten rechnen mit einer Verabschiedung im Laufe des Jahres 2026. LOTBA veröffentlicht regelmäßig Auditergebnisse und betont, dass die Bekämpfung illegaler Angebote nur durch konsequenten Vollzug und moderne technische Aufsichtssysteme gelingen könne. Auch andere Provinzen, etwa Buenos Aires Provincia oder Mendoza, haben ähnliche Regeln eingeführt, doch die Verfahren unterscheiden sich im Detail erheblich. Laut der Dirección General de Casinos, einer staatlichen Aufsichtsbehörde, sind nur wenige Formen des Online-Glücksspiels zugelassen. Der Fokus liegt auf staatlich kontrollierten Angeboten. Die Spekulationen zu Schwab nährte ein Video-Post vom 9.
Es war nicht das erste Mal, dass eine überraschende Ankündigung Trumps massive Kursbewegungen an den Börsen ausgelöst und Spekulanten satte Gewinne beschert hat. Fast ein Jahr zuvor, am 9. April 2025, schossen die Börsenkurse in die Höhe, nachdem der US-Präsident verkündet hatte, dass geplante Zölle gegen zahlreiche Länder zunächst ausgesetzt würden. Die Bekanntgabe der Zölle hatten zuvor die Aktienkurse auf Talfahrt geschickt. Wenige Minuten vor der Ankündigung der vorrübergehenden Zollpause hatten Spekulanten mit Optionen Millionen US-Dollar auf eine Erholung der Aktienmärkte gesetzt.
Laut Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters hatte eine Investition von 2,14 Millionen Dollar nach dem Kurssprung einen Wert von rund 21,4 Millionen Dollar. Schon damals kam der Verdacht auf, dass die Profiteure vorab informiert waren. Auffällige Finanztransaktionen gab es auch vor dem Angriff auf den Iran am 28. Februar. Tags zuvor hatten Händler in großem Stil langfristige US-Staatsanleihen gekauft. April 2025 von Trump-Assistentin Margo Martin auf der Plattform X.
Ein zentrales Ziel der Behörde ist die Bekämpfung illegaler Plattformen. Dazu wurden per Decreto 144/023 klare Internet-Sperrmaßnahmen und Meldepflichten festgelegt. Private Anbieter dürfen derzeit keine Online-Wetten oder -Casinos betreiben. In Paraguay arbeitet die Comisión Nacional de Juegos de Azar (CONAJZAR) an einer Modernisierung des Glücksspielrechts. Nach Angaben der Behörde ist ein neuer Gesetzesentwurf in Vorbereitung, der eine zentrale Online-Lizenz, technische Standards und eine verstärkte Aufsicht über Zahlungsströme vorsieht.
Die geplante Reform soll 2026 dem Parlament vorgelegt werden. Trotz der Unterschiede lassen sich drei übergreifende Entwicklungen erkennen: Deposit-Limits, Reality-Checks und Selbstsperren werden zunehmend verpflichtend. Behörden wie Coljuegos oder MINCETUR betonen, dass Prävention, Forschung und technische Kontrolle integrale Bestandteile der neuen Regimes sind. Deposit-Limits, Reality-Checks und Selbstsperren werden zunehmend verpflichtend. Die meisten Länder setzen auf die Integration statt die Abschottung des Markts. Zu sehen ist darin Trump, wie er im Oval Office auf den anwesenden Schwab zeigt und sagt: Dieser Mann „hat heute 2,5 Milliarden gemacht“.
Die erratischen Entscheidungen und Ankündigungen des US-Präsidenten bewegen die Aktien- und Rohstoffmärkte weltweit – nach oben oder nach unten. Und immer wieder gibt es Spekulanten, die daran in großem Stil verdienen. Auch mit kurzfristig platzierten Wetten auf sogenannten Prognose-Plattformen wurden im Zusammenhang mit überraschenden Entscheidungen der Trump-Administration zuletzt Millionen-Gewinne gemacht. Fachleute halten vor allem das extrem präzise Timing bet freiwette ohne einzahlung dieser Finanzgeschäfte für verdächtig. Als Trump am Morgen des 23.
März 2026 auf seiner Plattform Truth Social bekannt gab, die angekündigten Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur vorerst zu verschieben, nährte das Hoffnungen auf ein diplomatisches Ende des Kriegs. Der Ölpreis stürzte daraufhin an den Weltbörsen um 15 Prozent ab. Kurz zuvor hatten mehrere Händler sogenannte Future-Kontrakte auf sinkende Ölpreise gekauft – nach Berechnungen der „Financial Times“ hatten sie einen Wert von insgesamt 580 Millionen US-Dollar. Den Käufern dürften die Papiere ein Vielfaches an Gewinnen eingebracht haben. Das hängt unter anderem vom Zeitpunkt des Wiederverkaufs ab. Auch Accounts auf Polymarket können anonym betrieben werden. "Es ist nahezu unmögliche, die Besitzer der Accounts zu identifizieren", schrieb Bubblemaps-CEO Nicolas Vaiman in einer E-Mail an die „New York Times“. Bubblemaps fand jedoch heraus, dass die sechs Accounts, die mit der „Vorhersage“ der Angriffe auf den Iran insgesamt 1,2 Millionen US-Dollar erzielten, relativ neu waren und lediglich diese eine Wette tätigten. Ebenfalls komplett neu waren die rund 50 Accounts, die die Wette auf die Waffenruhe im Iran-Krieg platzierten, wie eine Recherche des britischen „Guardian“ ergab. Auch in diesen Fällen wurde nur diese eine Wette getätigt. Andrew Verstein, Experte für Insiderhandel an der juristischen Fakultät der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA), bezeichnet die Geschäfte als "zutiefst verdächtig". Die festgestellten Muster entsprächen dem, was man "erwarten würde, wenn es Handel auf Basis von Insiderinformationen durch Regierungsbeamte und ihre Freunde gäbe", so Verstein.
Ungewöhnlich, denn am selben Tag waren Inflationsdaten veröffentlicht worden, die eher Anlass geboten hätten, Anleihen abzustoßen. Die bet sportwetten tipps morgen Käufer erwarteten aber offenbar ein bevorstehendes negatives Ereignis. Auch mit Wetten im Zusammenhang mit dem Irankrieg und der Entführung des venezolanischen Präsident Nicolás Maduro im Januar 2026 verdienten Menschen Millionen. Solche Wetten sind auf sogenannten Prognose-Plattformen wie Polymarket und Kalshi möglich. Hier können Nutzer auf alles Mögliche wetten – von der Frage, ob es nächste Woche in Hamburg regnen wird, bis hin dazu, ob die US-Notenbank die Zinsen anheben oder senken wird.
Eine Auswertung der Polymarket-Webseite durch die „New York Times“ ergab, dass am 27. Februar mehr als 150 Accounts hohe Wetten auf einen Angriff auf den Iran am folgenden Tag platzierten. Sechs Konten erzielten dabei einen Gesamtgewinn von 1,2 Millionen Dollar, wie eine Analyse durch Bubblemaps, einem Analyse-Tool für Kryptowährungen ergab. Außerdem wetteten zahlreiche Polymarket-Nutzer teilweise nur wenige Minuten vor Bekanntgabe der Waffenruhe im Irankrieg am 8. April mit größeren Geldbeträgen auf eine solche Feuerpause. Stutzig macht Experten vor allem das präzise Timing der Wetten. Diese wurden oft in letzter Minute platziert. Zudem deutet die Größe der Einsätze auf eine extreme Gewissheit der Handelnden hin.
Ziel ist es, durch legale Angebote den Schwarzmarkt zu verdrängen – ein Ansatz, den auch die brasilianische Regierung und die kolumbianische Aufsicht verfolgen. Gemeinsame Nenner sind verschlüsselte Schnittstellen zur Aufsicht, standardisierte Zufallsgeneratoren (RNG-Zertifikate) und verpflichtende Datenberichte. Brasilien verlangt beispielsweise eine direkte Datenanbindung der Anbieter an die SPA-Server zur Echtzeitüberwachung von Einsätzen und Auszahlungen. Für internationale Anbieter bleibt Lateinamerika einer der interessantesten, aber auch komplexesten Märkte. Jede Jurisdiktion verlangt eigene Zulassungen, Nachweise und Steuerregistrierungen.
Wer erfolgreich sein will, muss Compliance, AML, IT-Sicherheit und Spielerschutz länderspezifisch anpassen. Wie die Aufsichtsbehörden betonen ist Vertrauen das entscheidende Kapital. Wer transparent arbeitet, technische und soziale Verantwortung übernimmt und sich früh auf regulatorische Veränderungen einstellt, wird langfristig profitieren. Sie verlassen jetzt die offizielle Website der GlückWirtschaft. Für den Inhalt der folgenden Seiten ist die Sigert Verlag GmbH nicht verantwortlich. Im Falle der Polymarket-Accounts ist zudem auffällig, dass sie in der Mehrzahl erst kurz vor einer Wette eingerichtet wurden um diese eine Wette auf ein singuläres Ereignis zu tätigen. Ob die auffälligen Wetten im Zusammenhang mit Ankündigungen Trumps illegal sind, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Auch deshalb, weil die Rechtslage bei Rohstoffen und auf den neuartigen Prognosemärkten komplizierter und weniger erprobt ist als beim Aktienhandel.
| Land | Regulierungsbehörde | Lizenz erforderlich? | Steuer auf Gewinne |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | Ja, staatliche Konzession | 5% (ab 2025) |
| Österreich | Bundesministerium für Finanzen (BMF) | Ja, Lizenz nach GSpG | Keine |
| Schweiz | Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) | Ja, Bewilligung nötig | Keine |
Für diesen ist grundsätzlich jegliche Nutzung von Insiderinformationen verboten.
In den USA gilt das Verbot des sogenannten Insiderhandels seit dem Securities Exchange Act von 1934. In Deutschland ist es in Paragraph 38 des Wertpapierhandelsgesetzes festgeschrieben. „Man muss aufpassen, dass man nicht ganz übliche Handelsbewegungen deshalb als auffällig ansieht, weil sie in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit diesen Ereignissen stehen“, sagt etwa Lars Klöhn, der sich als Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Humboldt Universität Berlin intensiv mit dem Finanzmarkt und den dort geltenden Regeln beschäftigt.